Was ist der Papst?

Nicht erst seit der umstrittenen KZ-Lager Äußerung von Papst Franziskus sind die Gemüter erhitzt. Der Papst polarisiert. Unumstritten ist auch, dass er Dinge anders macht als seine Vorgänger und oftmals ein Vorreiter ist. Was macht Franziskus zum Vorbild?

Papst als Deutscher

Im Jahr 2005 wurden wir Papst. Mit Benedikt XVI. war seit mehr als 500 Jahren wieder ein Deutscher Papst. Papa Ratzi wurde zum Popstar. Das Merchandise mit Papstartikeln und das „Wir sind Papst“ wurde omnipräsent.

Das Blatt wendete sich jedoch: 2005 wurde der Ausspruch „Wir sind Papst“ von der Gesellschaft für Deutsche Sprache auf den zweiten Platz der Wörter des Jahres 2005 gesetzt. Im Jahr 2009 verlor Papst Benedikt XVI. seine Popularität bei den Deutschen, „Wir sind peinlich. Die seltsamen Entscheidungen des Papstes Benedikt XVI.“ titelte die taz und bei Maybrit Illner wurde über das Thema „Sind wir noch Papst? Religion im Rückwärtsgang?“ gesprochen. Die Popularität des deutschen Papstes war am Tiefpunkt und wurde erst durch seinen Rücktritt 28.02.2013 wieder erhöht. Mit dem zweiten Papst der Geschichte, der vom Amt zurücktrat, ließ sich plötzlich wieder etwas anfangen, nur waren wir eben nicht mehr Papst.

Papst als Jesuit

Als Nachfolger von Papst Benedikt XVI. wurde erneut eine Rarität unter den Päpsten gewählt: Jorge Mario Bergoglio ist der erste Lateinamerikaner und der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri. Eine Überraschung, denn seine Wahlchancen galten als gering. Auch der Name Franziskus war eine Neuerung und zeigte schon gleich das Wahlprogramm des neuen Kirchenoberhauptes an, „eine arme Kirche für die Armen“.

Franziskus als Papst der Armen

Es zeigte sich, Franziskus nimmt sein Wahlprogramm ernst. Einige Veränderungen waren im Auftreten des Papstes zu beobachten, sein Brustkreuz ist aus Eisen, er trägt orthopädische Schuhe und wohnt im Gästehaus des Vatikans.

Auch in seinen Gesten ist zu erkennen, dass er die Armen nicht vergessen hat. So ließ er Duschen für die Obdachlosen bauen und Schlafsäcke verteilen, außerdem feierte den Abschluss des Heiligen Jahres mit Obdachlosen aus ganz Europa.

Franziskus als Papst des Volkes

Vielen Päpsten wurde die große Distanz zu den Gläubigen vorgeworfen. In einer Milieustudie über „religiöse und kirchliche Orientierungen“, die von der Medien-Dienstleistung GmbH (MDG) 2013 durchgeführt wurde, schnitt Papst Benedikt XVI. und die Bischöfe schlecht ab, sie seien zu rückwärtsgewandt. Bei Franziskus verhält es sich anders, sein Papa Mobil ist nicht gepanzert und offen. Oft sieht man ihn Kinder halten oder Kranke umarmen.

Bei der Fußwaschung am Gründonnerstag wusch er geläuterten Mafiosi die Füße, und nicht wie seine Vorgänger römischen Priestern.

Auch in Sachen Ökumene und interreligiösem Dialog zeigt sich das Kirchenoberhaupt als Vorreiter. Er feierte in Schweden den Reformationstag in einem ökumenischen Gottesdienst. Franziskus traf sich als erster Papst mit dem Patriarchen von Moskau.

Papst als Umweltschützer

Die Enzyklika Laudato si wurde weltweit von Umweltaktivisten gefeiert. Erstmalig setzte sich ein Papst mit den Folgen der Klimaerwärmung auseinander. Darin plädierte er außerdem für alternative Energien und forderte die Energiewende. Zum Weltumwelttag hielt Franziskus eine Rede in der er die Wegwerfkultur kritisierte und forderte der „Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln Einhalt zu gewähren“. Ein nachhaltigerer Umgang mit Lebensmitteln wäre auch Vorteil für die Armen, da genug Lebensmittel produziert werden, diese aber ungerecht verteilt sind.

Papst als Reformer

Franziskus räumte massiv im Vatikan auf und ordnete die Vatikanbank neu. Auch berief er einen Wirtschaftsrat ein. Die Kürzung der Gehälter der Vatikanbank-Kardinäle brachte jährlich etwa 125.000 Euro, Geld, dass für soziale Projekte verwendet werden konnte. Das Kirchenoberhaupt scheut auch nicht vor Konflikten zurück, so behielt er im Streit mit dem Malteserorden die Oberhand.

Die Zweifel, die durch das Schreiben Amoris Laetitia entstanden, brachten ihn ebenfalls nicht aus der Ruhe, er schwieg dazu und verkündete schließlich alles sei gesagt worden. Es zeigt sich also, Papst Franziskus schreckt nicht vor Konflikten zurück.

Papst als Revolutionär

Kritiker werfen dem Papst vor die Kirche zu spalten wie zu Zeiten der Reformation. Andere seiner Gegner sagen, er sei nicht mehr katholisch und gebe sich als primitiver Antikapitalist, der sage, die Welt produziere die verkehrten Produkte. Vatikanexperte Andreas Englisch kann diese Meinung nicht teilen, „Für mich ist Franziskus ein notwendiger und hervorragender Revolutionär der katholischen Kirche.“ Klar würde der Papst auch Fehler machen, „aber nur wer schweigt und auf seinem Thron sitzt, macht keine Fehler. So einer ist Franziskus nicht“, so Englisch.

Papst als Vorbild

Trotz der teils kontrovers diskutierten Ansichten, kann der Papst auch für uns ein Vorbild sein. Wir sehen, wie er mit Dingen umgeht, Meinung bezieht und Flagge bekennt. Außerdem schwingt er nicht nur große Reden, sondern ist auch in seinen Taten glaubwürdig. Wir sind dabei wie der Papst zum ersten Mal Dinge tut, viele Dinge die für frühere Päpste nicht denkbar gewesen wären, er verabschiedete sich von pompösen Gewändern, hat eine Reform der Kurie angestoßen, sucht den Umgang mit Obdachlosen und Behinderten und betete 2015 mit gefalteten Händen in einer Moschee.

Die Annäherung mit anderen Religionen hat er zu einem Kernthema gemacht.  Auch innerhalb des christlichen Glaubens beweist der Papst Offenheit, das zeigt die Feier zur Reformation in Schweden, der Gottesdienst in der anglikanischen Kirche All Saints oder das heutige Treffen mit dem Patriarchen von Moskau, Bartholomaios I..

Zum Schlüsselbegriff seines Pontifikat hat Franziskus die Barmherzigkeit gemacht, in der er den Kern des Evangeliums selbst sieht. In seinen Taten zeigt er uns viel wie Barmherzigkeit umgesetzt werden kann. Und mit diesen Taten hat der Papst Erfolg, so sorgte er für die Annäherung von Kuba und den USA. Auch vermittelt das Kirchenoberhaupt zwischen den zerstrittenen Lagern in Venezuela.

Trotz aller Erfolge stößt der Papst vor allem in den eigenen Reihen auf Widerstand, vor allem in der römischen Kurie machen einige Beobachter einen Hort des Widerstands oder zumindest einen Bremsklotz aus. Unstrittig ist nur: Der Papst, der von Bischöfen und Pfarrern fordert, den “Geruch ihrer Herde” zu verströmen, hat den größten Rückhalt unter den einfachen Gläubigen.

Julia Westendorff

Können Fußballfans religiös sein?

Fußball und Religion – die Parallelen zwischen den beiden werden besonders deutlich während großer Turniere, oft auf internationaler Basis. Ähnlich wie die Religion, kann Fußball zu einer Art Lebensinhalt werden. Und manche Kirche wäre froh darum, eine so große Anziehung auf ihre Mitglieder auszuüben, wie ein Stadion auf seine Fans. Der Vergleich zwischen Fußball und Religion kommt nicht von ungefähr. Ob er aber angebracht ist, ist eine andere Frage.

Die Verbindung zwischen Fans und Vereinen ist ohne Zweifel eine sehr enge, die Anhänger gehen mit ihren „Idolen“ durch Dick und Dünn, jubeln im Sieg und trauern bei Verlusten ihrer Spieler. Die Gesänge erinnern Beobachter an Messefeiern, die Fans beten häufig für ihre Vereine, während sie dem Sieg entgegenfiebern. Aber sind diese Indizien Grund genug, Fußball mit einer Religion gleichzusetzen?

Wer ist Anhänger der „Religion Fußball“?

Es gibt viele gläubige Fußballer, bekennende Christen wie Muslime und Juden. Alle drei sind monotheistische veranlagt, theologisch betrachtet, ist die Zugehörigkeit zu einer anderen Religion damit ausgeschlossen. Ein Schluss könnte sein, dass die Spieler selbst nicht der „Religion Fußball“ angehören, sondern nur ihre Fans. Anders als die Spieler, die teilweise nach wenigen Saisons ihren Verein wechseln, bleiben die Anhänger ihrem Verein häufig ein Leben lang treu.

Ähnliches gilt für die Trainer, da sie ebenfalls vertraglich gebunden sind und ihre Zukunft von der Leistung der Mannschaft abhängt, fallen auch sie nicht in die Gruppe der Anhänger der „Religion Fußball“.

Gemeinsamkeiten zwischen Fußballfans und Gläubigen

Ähnlich einer Prozession verläuft der Gang ins Stadion, bereits die Anfahrt ist eine Art Vorbereitung auf das Spiel. Viele kennen es aus ihrer Kindheit, das besondere Kleid, das ordentliche Hemd, das nur am Sonntag in der Kirche oder an Feiertagen getragen wurde. Für Fußballfans sind das ihre Fanschals und Trikots.

Während des Spiels befolgen die Fans häufig Rituale – Laola-Wellen im Stadion, bestimmte Rufe oder Gesänge, mit denen die Gegner ausgebuht werden oder die eigene Mannschaft motiviert wird. Parallelen wären das Amen in der Kirche oder Gebete, die in jeder Messe vorkommen.

Einige Trikotnummern werden in Vereinen nicht mehr vergeben, oft, wenn ein Publikumsliebling in den Ruhestand geht. Sie sind auch als „geheiligte Nummern“ bekannt, von Legenden getragen.

Nicht zu vergessen: Spitznamen, die auf die „Herrlichkeit“ der Spieler verweisen. Diego Maradona, „die Hand Gottes“ oder der  „Fußballgott“.  Als solcher wurde Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern verehrt und sogar von den amerikanischen Fans bei seiner Ankunft begrüßt. Aber auch Alex Meier (Eintracht Frankfurt) trägt diesen Spitznamen. Der Spitzname ist eine eindeutige Parallele zwischen Fußball und einer Religion.

Ist Fußball nun eine Religion?

Nicht nur Spieler sind gläubig, unter den Fans sind sogar hochrangige Vertreter der Kirchen vertreten. Papst Franziskus höchstpersönlich bezeichnet sich als Fußballfan. Er sei begeisterter Anhänger der argentinischen Nationalmannschaft und eines Fußballklubs in Buenos Aires.

Sicherlich sind einige Gemeinsamkeiten zwischen Fußballfans und Gläubigen nicht zu leugnen. Diese Parallelen treffen wohl auch auf die Anhänger anderer Sportarten zu – nicht in allen Ländern ist Fußball die dominante Sportart. In den USA wäre der Vergleich von Football mit einer Religion wohl ebenso angebracht. Der Superbowl wäre demnach ein Pilgerfest, für das Anhänger große Strapazen auf sich nehmen. Berührpunkte hätte das Christentum demnach auch mit der Begeisterung für Bands oder Sänger. Die Konzerte lösen ebenfalls Ekstase und Begeisterung bei Fans aus.

Allerdings lässt sich dieses Konzept auch beinahe alles übertragen, was Menschen glücklich macht. Die größte Übereinstimmung ist das an Ekstase grenzende , das die Teilnahme verspricht.

Ebenso eindeutig sind allerdings die Unterschiede: Die Hoffnung auf den Sieg, seine Stars persönlich zu treffen, selbst die Hoffnung auf den Titel, all das macht glücklich. Der großen Gefühle zum Trotz, kann der Fußball, anders als wahre Religion, sein Heilsversprechen nicht über den Tod hinaus einhalten. Selbst ein Weltmeistertitel, der Pokal in der Champions League oder der Gewinn der Meisterschale in der Bundesliga, all das hält letztlich bis zur nächsten Meisterschaft, während die Religion über ein ganzes Leben präsent ist. Auch ein Schweinsteiger, der trotz Verletzungen weiter auf dem Platz steht und tapfer für seine Mannschaft kämpft – sich aufopfert – ist nicht und zwar lange nicht gleichzusetzen, mit einem Gott, der für menschliche Sünde am Kreuz gestorben ist.

Trotz aller Gemeinsamkeiten, überwiegen die Unterschiede. Da Fußball weder eine Religion ist, noch einen Exklusivitätsanspruch innehat, stellt die Anhängerschaft auch keinen Widerspruch zur Religiosität dar.

Siehe auch:

Fußball – die Männerreligion

Die Fußball-Religion

Marlen Heßler

Wenn der Palmsonntag zur Hölle wird

Verbrannte Palmzweige, tote Menschen, viele Verletzte. So sah der Palmsonntag in zwei koptischen Kirchen in Alexandria und Tanta aus. Attentäter waren während der Liturgie in die Markus-Kathedrale eingedrungen, in der Papst Tawadros II. zelebriert hat, verschafft und eine Bombe gezündet. Nicht weit entfernt detoniert ein zweiter Sprengsatz in Tanta, einer Stadt nördlich von Kairo. Die blutige Bilanz: 17 Tote in Kairo und 27 in Tanta.

In Ägypten schwebt die Bevölkerung ständig in Terrorgefahr. Seit 2005 häufen sich die Attentate auf der Sinai-Halbinsel. Al-Qaida und mittlerweile der Islamische Staat bedrohen die Gegend zunehmend. Seit 2011 nahmen die Übergriffe auf Kopten auch in Oberägypten zu, was in Unterägypten und dem Sinai Alltag war. Anschläge auf ihre Kirchen und die Ermordung koptischer-Christen sind alltäglich geworden.

Die Diskriminierung findet ebenso durch den Staat statt. Die Regierung ist seit dem Putsch von as-Sisi nicht mehr an der Sicherheit der Kopten interessiert. Mehr noch, sie sind den Herrschenden ein Dorn im Auge. Da as-Sisi ein islamisches Land nach Scharia Richtlinien errichten will, versuchen die Kopten sich systematisch dagegen zu verteidigen. Die Konversionen werden von islamischer Seite erzwungen, wer sich dagegen wehrt, kann inhaftiert werden.

Im Osten nichts Neues

Die Bilanz des Terrors: Das Massaker von el-Koscheh 2001; 3 Anschläge auf koptische Kirchen mit einem Toten im Mai 2006; Der Anschlag Weihnachten 2009 auf eine Kirche in Nag Hammadi mit sechs getötete Kopten; Der Bombenanschlag in Neujahr 2011 in Alexandria; 7. Mai 2011 Salafisten greifen die St.-Mina-Kirche in Kairo an; Mai 2016 geplünderte und zerstörte Häuser von Christen im Nildelta; Februar 2017 der Massenexodus vom Sinai aufgrund der Bedrohung des IS; 9. April 2017 Anschläge auf die St.-Markus-Kathedrale und auf eine Kirche in Tanta mit knapp 44 Toten. Die Liste ließe sich weiter fortführen.

Der Terror gegen Christen in Ägypten hält seit Jahren an. Deswegen wundert es nicht, dass die St.-Markus-Kathedrale in Alexandria zum Ziel wurde. Man stelle sich einmal vor, dass im Petersdom ein Anschlag verübt würde. So fühlten sich Kopten in aller Welt am Palmsonntag. Die Bombe detonierte in den hinteren Reihen, sodass der koptische Papst diesem Anschlag entging. Mangelnde Sicherheit für Christen ist derzeit in Ägypten zur Normalität geworden.

As-Sisi – der Gegenspieler

Am 3. Juli 2013 wurde Präsident Mursi vom General und Verteidigungsminister Abd al-Fatah as-Sisi gestürzt. Bei den Präsidentschaftswahlen in Ägypten im Jahre 2014 wurde er als neuer Präsident von Ägypten bestätigt. Jedoch wurden Stimmen laut, die dem Sieger Wahlbetrug vorwarfen. Jedoch hielt sich as-Sisi mit eiserner Hand an der Macht. Er stellte sich als Kopten-Freund dar und wollte die Unterdrückung der Koptischen-Christen im Land bekämpfen. Als im Jahr 2015 ein Enthauptungsvideo von koptischen Christen in Lybien bekannt wurde, rief as-Sisi zum Vergeltungsschlag gegen den IS auf. Am 16. Februar 2015 wurde die Stadt Darna vom ägyptischen Militär bombardiert.

Jedoch nahm die Christenfeindlichkeit im Land zu. In Ägypten existiert eine sogenannte Dschisja-Kopfsteuer, die Nichtmuslime entrichten müssen. Eine klare Diskriminierung. Ebenso ist Konversion zur koptischen Kirche verboten, und Mischehen illegal. Kirchen dürfen nur mit einer speziellen Genehmigung des Staates saniert oder neu gebaut werden. Ausländische Missionare dürfen nicht nach Ägypten einreisen, es sei denn, die Reisen dienen sozialen Wohltätigkeiten. Koptische Frauen werden in Ägypten des Öfteren entführt und zur Konversion, sowie Zwangsehe mit muslimischen Männern, gezwungen. Der Staat bemüht sich nur mäßig, diese Probleme zu beseitigen. Die versprochene Verbesserung seitens as-Sisi steht noch aus. Seit Regierungsantritt hat sich die Situation nur verschlechtert.

Reformation des Islams?

Bischof Anba Daniel aus dem koptisch-orthodoxen Kloster in Höxter-Brenkhausen, fordert eine Reformation des Islams. Er weist darauf hin, dass die Diskriminierung der Kopten durch die mangelnde Bildung der Muslime entsteht. Denn oft sind es die ungebildeten Schichten, die Übergriffe auf die Kopten fordern. Jedoch muss die Bildung auch in den Moscheen stattfinden und nicht nur in den Schulen. Denn da wo der Islam gelehrt wird, entsteht auch der Hass gegen das Christentum.

Jedoch lassen sich die Probleme in Ägypten nicht alleine durch die Bildung von Muslimen beseitigen. Auch auf Regierungsebene muss nachgebessert werden. Gesetze müssen beseitigt werden, welche die Diskriminierung der Kopten fördern. Die Kopfsteuer muss abgeschafft und der Schutz christlicher Einrichtungen und Kirchen festgelegt werden. Sonst werden die Kopten aussterben und Ägypten wird ein rein muslimisches Land werden.

Alexander Radej