Plakative Papstkritik

Papst Franziskus hat im Vatikan nicht nur Freunde. Aber letzte Woche sind seine Gegner noch einen Schritt weitergegangen und haben Rom mit Plakaten beklebt, auf denen das Kirchenoberhaupt keine gute Figur macht. Auch die Vatikan-Zeitung „L’Osservatore Romano“ wurde gefälscht. Wer steckt dahinter und darf man so einfach den Petrusnachfolger diffamieren?

Historisch gesehen ist die Papstkritik nichts Neues. Nahe der Piazza Navona, an der „Pasquino“ Statue, machten die Römer ihrem Unmut Luft und dies schon seit mehr als 500 Jahren. Die Machthaber Roms, die meist Päpste waren, wurden dort mit Schmähgedichten und ähnlichem bedacht. Doch die aktuelle Kritik an Papst Franziskus geht weiter.

Plakate in Rom

Nicht nur am „Pasquino“ sondern in großen Teilen der Stadt sind Plakate angebracht worden, auf denen ein Bild des Papstes und die Aufschrift in römischen Dialekt,Ey Franziskus, Du hast Behörden zwangsverwaltet, Priester entfernt, den Malteserorden enthauptet (…) Kardinäle ignoriert … – wo ist Deine Barmherzigkeit?” zu sehen ist.

Franca Giansoldati, die für die Zeitung „Il Messaggero“ schreibt, hat die Affäre verfolgt und vermutet, die Plakate sollen nach der Stimme des Volkes klingen. Dabei stecken konservative Kreise der Kurie dahinter, so Giansoldati. Für sie stellen diese nicht die Mehrheit da, jedoch steht eine gewisse Finanzkraft hinter der Plakataktion.

„Ja und Nein“

Es blieb nicht nur bei Plakaten. Verschiedene Kardinäle, Bischöfe und Adlige der ewigen Stadt haben vergangene Woche eine E-Mail mit einer angehängten PDF-Datei erhalten. Diese enthält eine gefälschte Titelseite des „L’Osservatore Romano“, der offiziellen Vatikan-Zeitung. Über dem Foto des Papstes prangt der Titel „Er hat geantwortet“. Es bezieht sich wieder einmal auf das bekannte Problem, die angeblichen Widersprüche im Papstschreiben „Amoris Laetitia“. Zu dem päpstlichen Schreiben hatten vier Kardinäle, darunter Meisner und Brandmüller, ihre Zweifel öffentlich kundgetan. In der gefälschten Ausgabe antwortete Franziskus auf jeden Punkt mit „Sic et non“ („Ja und nein“). Diese Antwort bezieht sich auf eine Schrift des umstrittenen Philosophen Abaelards, einen der berühmtesten Kastraten des Mittelalters.

Ziel der Aktion ist es wohl, den Papst lächerlich zu machen. Unklarheit in den Aussagen, keinen festen Standpunkt vertreten oder die Wahrheit nicht zu erkennen, gilt wohl als amtsundwürdig. Für Giansoldati soll die Aktion zeigen, dass es einen Papst gibt, der nicht geeignet ist.

Werbung für Vatikan-Zeitung

Obwohl die meisten Päpste mit Opposition zu kämpfen hatten, sind doch die Methoden neu. In der falschen Ausgabe der Vatikanzeitung wird auch über Vertraute des Papstes hergezogen. Giovanni Maria Vian, der Chefredakteur der echten Vatikan-Zeitung, sieht die gefälschte Ausgabe als gute Werbung für sein eigenes Blatt. Jedoch betont er dabei: „Trotzdem sind wir etwas enttäuscht, denn der L’Osservatore Romano ist viel schöner als die Fake-Version, nicht nur in puncto Grafik, sondern auch, was das Latein angeht. Diese Fälscher sind echte Dilettanten.” Damit ist klar, welche Qualität die Kritik am Papst hat: die Plakate als auch die gefälschte Vatikan-Zeitung versprühen mehr das Flair eines Boulevards-Blattes, als ernstzunehmend recherchierten Journalismus.

„Gesunde Egal-Haltung“

Die Reaktion des Papstes lässt sich vielleicht aus einem Interview herauslesen, welches er der Jesuiten-Zeitschrift „Civiltà Cattolica“ gegeben hat, “Ihr seid im Boot Petri. Und dieses Boot wird manchmal, einst und jetzt, von den Wellen hin- und hergeworfen. Das darf einen nicht verwundern. Und manchmal rudern die Matrosen, die im Boot Petri ihren Dienst tun, in entgegengesetzte Richtung. Das gab es schon immer.” Der Papst hat in solchen Dingen, so antwortet er im Interview, eine „gesunde Egal-Haltung“ entwickelt. Gut für ihn, denn der Widerstand wird sicher weitergehen.

Kritik an der Kritik

Der Widerstand gegen den Papst ist nicht nur in den Medien breit getreten worden. Der Brief der Kardinäle über Aufklärung bezüglich „Amoris Laetitia“ und auch die „Antwort des Papstes“ geisterte durch die Schlagzeilen. Hier wird sichtbar, die Kommunikation findet nicht mehr intern statt, immer mehr wird an die Öffentlichkeit getragen. Das ist kein Wunder, befinden wir uns doch im medialen Zeitalter. Jedoch ist es für die Beteiligten nicht immer vorteilhaft.

Die neueste Aktion zeigt das wieder eindrucksvoll: Plakate gegen den Papst, die diesen verunglimpfen sollen, untermalen dies mit einem unvorteilhaften Bild von ihm. Kritik an Prozessen innerhalb der Kirche wird hier auf die Äußerlichkeit eines Menschen projiziert. Ein solches Vorgehen ist vielleicht für Satire, Boulevard-Zeitschriften oder ähnliches tragbar, jedoch nicht um korrekt Kritik zu üben.

Den Titel einer Zeitung zu fälschen, lässt sich vielleicht auch in das Genre Satire einordnen, damit wird aber eine Urheberrechtsverletzung begangen. Das passt in unsere postfaktische Zeit und zu den alternativen Fakten, ist aber nichts was wir uns von kirchlichen Kreisen wünschen, die doch mit der allumfassenden Wahrheit werben. Die Kirche sollte hier Offenheit demonstrieren, in Diskussion treten und Lösungen finden. Anstatt anonyme Plakate zu verbreiten, sollte offen auf Franziskus zugegangen werden. Das wäre auch im christlichen Sinne.

Fakt ist, es ändert sich etwas in der Kirche. Dabei fühlt sich der ein oder andere Würdenträger auf die Füße getreten. Offenheit ist etwas, das auch der Papst für sich einfordert. Über den Brief der Kardinäle, der einfach an die Öffentlichkeit gegeben wurde, war er nicht erfreut. Dennoch gab es keine Konsequenzen für sie. Der Papst ist niemand, der Leute einfach so ihrer Würden beraubt, daher kann man mit ihm sicher auch offen ins Gespräch treten und über Missstände sprechen, so lange dies in einem angemessenen Rahmen geschieht.

Julia Westendorff

Veganismus als Religion?

Alle Veganer sind empört, wenn sie als religiös bezeichnet werden. Aber ist Veganismus eine Religion? Der Veganismus hat eine große Anhängerschaft, woraus neue Gruppierungen entstehen. Der Veganismus ist kein Randphänomen mehr und durchdringt alle Alters- und Gesellschaftsschichten. Rund 10% der Weltbevölkerung lebt Vegan und 1,1% sind es bereits in Deutschland.

Veganer und Vegetarier setzen sich für das Tier ein. Gegründet hat die Philosophie dieser Lebensweise der Engländer Donald Watson. Er hatte im Jahr 1944 die Vegan Society gegründet. Sein Motto: „so weit wie möglich und praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeit an Tieren für Essen, Kleidung oder anderen Zwecken vermeiden und darüber hinaus die Entwicklung tierfreier Alternativen fördern.“ Dieser Leitsatz brachte die Vegan Society im Jahre 1979 sich als „Philosophie und Lebensart“ zu benennen.

Die politischen und ethischen Argumentationen für den Veganismus, haben eine religiöse Komponente. Denn die Leitsätze und die praktische Herangehensweise der Veganer weisen religiöse Strukturen auf. Wichtig ist das Objekt der Verehrung, das Tier, sowie die missionarischen Tätigkeiten der Veganer.

Objekt der Verehrung: Das Tier!

Veganer setzen sich für einen gerechten Umgang mit Tieren ein. Sie lehnen jeglichen Verzehr von tierischen Nahrungsmittel ab. Sie sehen das Tier als Lebewesen an, welcher ebenso wie der Mensch Schmerz verspürt. Hierbei werden nicht selten Tierschutzorganisation, wie die PETA gegründet. Interessant ist zu betrachten, dass dem Tier eine außerordentliche Stellung zukommt. Häufig hört man den Ausspruch „Der Mensch ist schuld am Leid der Tiere.“ Der Mensch, insbesondere der Fleischesser, wird dabei dämonisiert und als Ursache für den Tod der Tiere ausgemacht. Dabei wird auf das Tier fokussiert und es bekommt eine erhöhte Stellung gegenüber dem Menschen.

Das Tier, wird wie in Teilen des Hinduismus verehrt. Das Tier darf, laut Philosophie des Veganismus, nicht verletzt oder getötet werden. Ebenso hat der Bürgermeister von Limburg entschieden, das Lied „Fuchs du hast die Gans gestohlen“, zu verbieten. Der Grund für die Maßnahme ist, eine Veganerin hatte sich beschwert, in dem Lied würde dem Fuchs mit dem Tod gedroht werden. Mehr noch, werden halsbrecherische Rettungsversuche für Tiere durchgeführt oder gar Schlachthäuser angegriffen. Dazu kommt noch eine emotionale Komponente: Viele Veganer sind bereit ein Martyrium für das Tier hinzunehmen, damit dieses unbeschadet davonkommt.

Der Veganismus ist missionarisch!

„Du musst doch vegan leben, das ist doch logisch!“ heißen die meisten Antworten auf die Frage „Warum sollte ich vegan leben?!“. Religion hat per se nicht immer etwas mit einem Glauben zu tun, sondern für den Anhänger ist die Religion wahr. Im Veganismus ist das nicht anders. Dabei werden Glaubensgrundsätze für wahr gehalten und durch wissenschaftliche Erkenntnisse, eigener Erfahrung und Emotionen belegt.

Meist geht der Glaube an diese Emotionen, Statistiken und Erfahrungen soweit, dass ein Dialog unmöglich ist. Einige Veganer sind dermaßen von ihrer Meinung überzeugt, dass es keine Alternative gibt. Ebenso verhalten sich auch einige Religionen: Unser Gott ist wahr und real, wobei euer Gott nicht existiert oder gar das Böse ist.

Religion ist doch nichts Böses!

In Diskussionen wird klar, sobald der Satz „Veganismus ist eine Religion“ fällt, ist die Empörung groß, da der Begriff der Religion negativ geprägt ist. Dabei wird der Begriff der „Religion“ meist missverstanden: Es handelt sich beim Begriff Religion nicht um das Bild esoterischer Kartenleger auf AstroTV, sondern um einen Begriff, der alles andere als eine vegane Gruppierung denunzieren möchte. Er zeigt nur in einem anderen Kontext auf, wie sich eine bestimmte Gruppierung mit ihrer Philosophie verhält. Dabei sollen keine emotionalen-exklusiv Gründe für die Existenz des Veganismus angegriffen werden, sondern es soll aufgezeigt werden, dass religiöse Strukturen erstmal vorhanden sind. Besonders wenn massiv Emotionen in einer Religion auftreten, kann das Fass durch falsche Worte zum Überlaufen gebracht werden. Das soll präventiv bekämpft werden. Also ist der Begriff nicht „unfair“ gegenüber den Veganern, sondern ist sehr fair und sehr nützlich. Der Veganismus ist wichtig und richtig in einer Gesellschaft, in der Fleisch im Übermaß konsumiert wird. Ethische und politische Gründe für den Veganismus gibt es massenhaft und diese müssen auch angesprochen werden.

Ebenso ist wichtig zu sagen, dass die christliche Tradition und andere Religionsgemeinschaften ebenso vegane Tendenzen aufzeigen. Während der Fastenzeit wird beispielsweise bis heute in der Ostkirche auf jegliche tierischen Produkten verzichtet: Auf Fleisch, Fisch, Huhn, Milch, Käse und andere Produkte. Und auch buddhistische Mönche, sowie ein Teil der Hinduistischen Religionen ernährt sich ebenfalls vegetarisch oder vegan. Im Gegensatz zum Veganismus, wird beim Verzicht die Reinheit des Menschen und die Disziplin geübt.

Alexander Radej

Ja, ich Will!

Der schönste Tag im Leben, so stellen sich Viele ihre Hochzeit vor. In Deutschland ist es dabei vorgesehen, dass die Eheleute eine sogenannte „Zivilehe“ eingehen. Nur sie wird durch den Staat anerkannt. Ohne sie ist es beispielsweise nicht möglich, von steuerlichen Vorteilen zu profitieren, die Eheleuten vorbehalten sind. Eine kirchliche Trauung hat dabei zivilrechtlich keinerlei Relevanz. Man könnte also denken, dass die kirchliche Trauung nur für Paare interessant ist, die selbst einen Bezug zur Kirche haben. Dem ist nicht so. Aber hierin besteht auch eine Chance für die Kirche.

Das Heiratsalter ist gestiegen

In Deutschland steigt das Durchschnittsalter für Ehe und Kinder an. Im Durchschnitt sind die Deutschen über 30 Jahre alt, wenn sie das erste Mal vor den Traualtar treten. Diese Entwicklung ist die Folge von Veränderungen in der Gesellschaft, etwa dem Wunsch nach Karriere, der steigenden Lebenserwartung und vielen weiteren, oft individuellen Gründen.

Eine Entwicklung, die sicherlich nicht allein dem demografischen Wandel zuzuschreiben ist, ist die Abnahme von Eheschließungen in den vergangenen Jahrzehnten. Wurden in Deutschland bis Ende der 1980er Jahre noch über 500.000 Eheschließungen pro Jahr vorgenommen, von denen über 110.000 Paare sich auch katholisch trauen ließen, so sind es im Jahr 2015 nur noch 400.115 Eheschließungen gewesen, von denen 44.298 sich auch katholisch trauen ließen. Zwar sind die vergangenen Jahrzehnte einen Abwärtstrend gefolgt, seit 2015 werden jedoch wieder steigende Zahlen von kirchlichen Trauungen verzeichnet.

Welche Gründe hatte die Abnahme von Trauungen

Zahlreiche junge Leute haben das Konzept der Beziehung für sich selbst überdacht. Sie lehnen Monogamie ab oder möchten sich noch nicht binden. Reisen, sich selbst finden, all das scheint Priorität erlangt zu haben, für die Karriere wird die Kinderplanung ausgeschlossen oder hinten angestellt. Ein weiterer Grund ist die hohe Scheidungsrate, die verunsichert und abschreckt.

Wieso lassen sich Paare kirchlich trauen?

Auf die Frage hin, warum sich Paare für eine kirchliche Hochzeit entscheiden, sind die Antworten so unterschiedlich, wie die Paare selbst. Die erfreulichste Antwort ist natürlich, wenn Paare sich dazu bekennen, die Entscheidung aus dem Glauben heraus gefällt zu haben. Nicht selten lautet die Antwort aber auch, dass die Trauung in der Kirche einen besonders feierlichen Charakter hat, auf den das Paar nicht verzichten möchte. Teilweise ist es auch nur einer der Partner, der Wert auf die kirchliche Trauung legt, oder sogar die Familie, die die Erwartung an das junge Pärchen stellt, sich auch kirchlich trauen zu lassen.

Auf Hochzeitsmessen werden jedes Jahr die neuesten Trends für Hochzeiten vorgestellt. An verschiedenen Ständen kann man dabei Fotografen, Caterer, Musiker und Locations kennenlernen. Aber auch die Kirche hat diesen Trend erkannt und immer öfter trifft man auf den Messen auch Vertreter von Kirchen, die für eine Trauung im Gotteshaus werben. Bei Veranstaltungen können Paare für eine Trauung begeistert werden. Für manche besteht hierin der erste Schritt zurück in die Kirche.

Kirchenbesucher haben es einfacher

Im Zuge der Ehevorbereitung finden gewöhnlich auch einige Gespräche zwischen dem Pfarrer und den künftigen Eheleuten statt. Je besser man sich vorher kennt, desto leichter fallen diese Gespräche und desto angenehmer sind sie auch. Sich vor jemand „fremden“ zu öffnen, ist sicher nicht so angenehm, wie es bei dem Geistlichen, den man aus der Gemeinde kennt, ist. Auch dem Priester fällt es leichter, eine persönliche Predigt zu schreiben, wenn er die Eheleute vorher schon kannte. Anekdoten aus der Messdienerzeit sind dabei nur ein Beispiel. Die Trauung wird dadurch noch um einiges familiärer. Natürlich lernt man sich auch im Zuge der vorbereitenden Gespräche kennen, auch hier können Anekdoten oder persönliche Details erzählt werden und mit Sicherheit findet der Priester auch damit die Worte für eine schöne Predigt.

Kirchliche Trauung als Trend?

War es früher noch selbstverständlich, dass sich Paare neben der standesamtlichen Trauung ihre Ehe auch in der Kirche bestätigten, ist das heute anders. Viele Paare verzichten auf die kirchliche Hochzeit. Die Motive sind dabei unterschiedlich. Bei Vielen ist es eine Frage des Geldes. Sie wollen zunächst standesamtlich im kleinen Rahmen heiraten und die kirchliche Trauung später nachholen. Andere legen schlicht keinen Wert darauf. Derzeit nimmt die Anzahl der Paare wieder zu, die sich über die zivile Trauung hinaus noch für das Sakrament der Ehe entscheiden.

Die Kirche ist wesentlich festlicher, als es ein Trauzimmer im Standesamt zu sein vermag. Mehr Gäste können kommen und durch die Akustik in den meisten Gotteshäusern erhält man viele Möglichkeiten für Musik. Kein Wunder also, dass sich auch Paare für die kirchliche Eheschließung entscheiden, die sonst keinen oder kaum Bezug zur Kirche haben.

Eine Hochzeit ist eine Einladung

Wohl bei jeder Hochzeit gibt es Gäste, die die Kirche sonst nur selten von innen sehen. Durch den feierlichen Anlass werden sie in die Kirche gelockt und dazu eingeladen, die Messe zu feiern. Dabei spielt es keine Rolle, ob oder wie oft sie den Gottesdienst sonst aufsuchen. Wichtig ist an diesem Tag einzig der freudige Anlass.

Selbst wenn sich Paare nur kirchlich trauen lassen, weil sie das als besonders festlich empfinden, bleibt doch immer noch zu hoffen, dass sie sich darauf besinnen, dass ein jeder Gottesdienst diesen festlichen Charakter innehat. Vielleicht kann also die Entscheidung ein Gutes haben und Paare wieder mehr für die Kirche begeistern und so langfristig an die Gemeinde binden.
Die kirchliche Trauung kann also als Chance verstanden werden, auch junge Leute wieder für die Kirche zu begeistern.

Marlen Hessler